Häufig gestellte Fragen

Kann man mit dem Mountainbike den Nationalpark erkunden?

Am Zugangstor Kattevennen beginnt eine eingerichtete Mountainbike-Strecke.
In Zukunft ist eine spezielle Strecke für den Nationalpark geplant. Zeitlich befristet eingerichtete Strecken können bei der Agentur für Natur und Forsten erfragt werden.
Wir bitten die Mountainbiker, sich an die für sie zusammengestellte Strecke zu halten. Mountainbiker, die auf anderen Strecken fahren, erschrecken nicht nur Wanderer und Reiter, sondern sie schädigen womöglich auch die Nester, die sich entlang der Pfade befinden. Beispielsweise die geschützte Nachtschwalbe legt ihre Eier unter den Sträuchern ab. Ein Teil dieser Biotope ist nur für Wanderer zugelassen, die die Pfade nicht verlassen.


Darf ich im Nationalpark picknicken?

Ja, natürlich! Sie können die Picknickbänke an den Zugangstoren nutzen oder auf einer Bank unterwegs Platz nehmen. Auf den Wanderkarten und Informationstafeln finden Sie Angaben zum Standort der Bänke. Wir bitten Sie nur, Ihren Abfall wieder mitzunehmen.

Warum muss ich meinen Hund anleinen?

Ihr Hund ist im Nationalpark willkommen, solange er an der kurzen Leine geführt wird. Das dient nicht nur dazu, andere Besucher im Nationalpark nicht abzuschrecken, sondern dadurch sollen auch kleine Insekten, Vögel, Amphibien und Reptilien legen ihre Eier unter den niedrigen Sträuchern, unter der Heide … entlang der Strecken ab. Ein freilaufender Hund kann diese Biotope schädigen.

Wie beteilige ich mich am Facebook-Wettbewerb?

Teilen Sie Ihre Geschichte, Anekdote, Ihr Foto … mit den Freunden des Nationalparks und posten Sie eine Mitteilung auf www.facebook.com/nationaalpark. Die schönsten Berichte werden mit einem Ranger-Bon belohnt. So können Sie sich mit einer Gruppe im Nationalpark und in Begleitung eines Rangers auf den Weg machen und aus 23 verschiedenen Aktivitäten auswählen. Allmonatlich wird ein Ranger-Bon verschenkt. Die Jury besteht aus Mitarbeitern der Regionaal Landschap Kempen en Maasland.

Wo kann ich im Nationalpark logieren?

Am Rande des Nationalparks können Sie in hunderten von Unterkünften logieren. Alle finden Sie auf www.toerismelimburg.be. Sie möchten gerne logieren, wo man Ihnen auch etwas über den Nationalpark erzählen kann? Das ist möglich. Es gibt Unterkünfte, wo man Wanderkarten des Nationalparks verkauft, wo man Ihnen Vorschläge macht und Arrangements vorstellt. Eine Liste dieser Unterkünfte finden Sie unter www.nationaalpark.be

Kann ich auch einen Beitrag leisten?

Wenn Sie die Natur lieben, können Sie Ihren finanziellen Beitrag dazu leisten.
Jeder Beitrag, sei er klein oder groß, ist willkommen, und er wird für Schutz oder Instandhaltung der Natur verwendet. Das kann im Nationalpark sein, in der Umgebung des Nationalparks oder in irgendeiner Form im Zusammenhang mit dem Nationalpark. So kann beispielsweise das Brutgebiet der Nachtschwalbe verbessert werden.
Überweisen Sie Ihren Beitrag an den Nationalpark-Fonds unter 733-0733033-34 (IBAN: €68 7330 7330 3334 BIC: KRED BE BB). Ab € 40,00 ist Ihr Beitrag steuerlich absetzbar.
Sie können auch eine Wanderkarte oder ein Gadget bei den Besucherempfängen kaufen. Damit unterstützen Sie ebenfalls die Natur. Und Sie können natürlich auch zu Hause für die Natur in Ihrer Umgebung sorgen!

Ist es erlaubt, professionelle Filmaufnahmen oder Fotoreportagen im Nationalpark zu machen?

Für Aufnahmen müssen Sie eine Genehmigung bei der Agentur für Natur und Forsten beantragen. Dort wird man prüfen, ob bestimmte Bereiche geeignet sind oder ob Sie von den Pfaden abweichen dürfen.
Agentur für Natur und Forsten – Limburg, Koningin Astridlaan 50, Brieffach 5, 3500 Hasselt
Telefon: +32-(0)11-742450, nationaalparkhogekempen.anb@vlaanderen.be, www.natuurenbos.be

Ist der Nationalpark auch behindertengerecht?

Personen mit einer Behinderung sind im Nationalpark herzlich willkommen. Hier finden Sie ein Dokument mit praktischen Informationen dazu.

Wer sorgt eigentlich für die Fauna und Flora im Nationalpark?

Die Agentur für Natur und Forsten verwaltet diese Naturreichtümer. Ohne die erforderlichen Eingriffe würde dieser Schatz schon bald an Qualität verlieren. Damit die Heide bestmöglich gedeihen kann, wird alte Heide stellenweise abgemäht, das zu stark wuchernde Gras wird beseitigt und an manchen Stellen werden auch Bäume gefällt. Dadurch, dass diese Eingriffe räumlich und zeitlich verteilt werden, entwickelt sich eine große Vielfalt an Biotopen. Die Wälder werden durch gezielte Durchforstungen und durch Bekämpfung von Exoten (beispielsweise amerikanische Vogelkirsche) naturfreundlicher gestaltet. Die Schaffung von Lichtungen und abwechslungsreicheren Waldrändern bringt mehr Licht in die sehr düsteren und wenig attraktiven Nadelholzanpflanzungen.

Agentur für Natur und Forsten - Limburg, Koningin Astridlaan 50 Brieffach 5, 3500 Hasselt
Telefon: +32-(0)11-742450, nationaalparkhogekempen.anb@vlaanderen.be,www.natuurenbos.be

Was macht eigentlich die Regionaal Landschap Kempen en Maasland?

Auf der Website www.rlkm.be finden Sie alle Informationen über die Regionaal Landschap Kempen en Maasland.

Gibt es wirklich nur einen Nationalpark in Belgien?

Ein Nationalpark soll ein Naturschutzgebiet von mindestens 1.000 Hektar sein. Im dicht besiedelten Flandern ist das gar nicht so einfach.
Das Naturschutzgebiet Kalmthoutse Heide profiliert sich als Grenzpark Kalmthoutse Heide. Auch in Wallonien gibt es keine anderen Gebiete, die sich als Nationalpark profilieren können.
Der Nationalpark Hoge Kempen ist tatsächlich der erste und der einzige Nationalpark in Belgien.

Ist der Nationalpark UNESCO-Weltkulturerbe?

Noch nicht. Aber der Nationalpark und die Bergbauregion in der Umgebung stehen auf der Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das bedeutet, dass eine Akte im Zusammenhang mit den Hoge Kempen als Kulturlandschaft angelegt wird. Diese Akte wird später beurteilt, und hoffentlich ist diese Region dann innerhalb einiger Wochen ebenfalls Weltkulturerbe.
Weshalb eigentlich?
Noch nicht. Aber der Nationalpark und die Bergbauregion in der Umgebung stehen auf der Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das bedeutet, dass eine Akte im Zusammenhang mit den Hoge Kempen als Kulturlandschaft angelegt wird. Diese Akte wird später beurteilt, und hoffentlich ist diese Region dann innerhalb einiger Wochen ebenfalls Weltkulturerbe.

Was ist WECAN?

WECAN ist die Abkürzung für Working together for Economically prosperous Communities through Assets of Natural Heritage. Das ist eine europäische Kooperation mit französischen und walisischen Partnern. Hier finden Sie einige Erläuterungen zu diesem Projekt.